Verbandsspende

Spendenportal

Aktionstag

link aktionbarrierefrei.de

Betonkopf

Betonkopf Brandenburg 2013

Erlebnisfreizeiten

ABB is o.k. Zeichnung

Familienratgeber

familienratgeber

Newsletter

  • Newsletter bestellen

.

Reiseinfos 09-2009

Barrierefrei reisen

Die Reiseinfos "Eben erfahren" sind ein Projekt von Barrierefreier Tourismus Info (BTI) unter Leitung von Hartmut Smikac vom Infoportal für Reisende mit Servicebedarf unter www.barrierefreier-tourismus.info

Ausgabe 09-2009

JUBILÄUMSAUSGABE - 100ster Informationsbrief

Behinderung ist kein mutiger Kampf oder "Mut im Angesicht des Unglücks".
Behinderung ist eine Kunst. Es ist eine kreative Art zu leben.

Neil Marcus
Dichter, Humorist, Schriftsteller, Schauspieler, Abenteurer aus Kalifornien

Inhalt dieser Ausgabe:

1. Glückwunsch an die Natko

Am 9. September 1999 wurde die Nationale Koordinationsstelle Tourismus für Alle gegründet. Sie begeht also dieser Tage ihr 10jähriges Jubiläum. Das Team des Internetportals "Barrierefreier Tourismus Info -- BTI" sowie der Seh-Netz e.V. als Trägerverein gratulieren herzlich zu diesem Jubiläum und wünschen eine weiterhin erfolgreiche Arbeit für einen barrierefreien Tourismus für Alle.

2. Europäischer Tourismustag in Brüssel

Am 8. und 9. Oktober finden in Brüssel der Europäische Tourismustag und das Europäische Tourismusforum statt. Die Programmentwürfe für beide Veranstaltungen können von der Website der Europäischen Kommission
( http://ec.europa.eu/enterprise/tourism/events/index_en.htm ) als PDF-Dateien herunter geladen werden.

3. Zwölfte Internationale Konferenz zur Beförderung für alle in 2010

Vom 2. bis zum 4. Juni 2010 findet in Hongkong die zwölfte Internationale Konferenz zu Mobilität und Beförderung von älteren und behinderten Personen statt. Die in englischer und chinesischer Sprache vorgesehene Tagung wird sich mit der Wechselwirkung von Erschwinglichkeit und Barrierefreiheit, den Umweltfaktoren und der Entwicklung neuer Technologien im barrierefreien Transport, der Barrierefreiheit hinsichtlich kognitiver und sensorische Behinderungen sowie mit und dem barrierefreien Tourismus beschäftigen. Mehr Informationen erhalten Interessierte dazu auf der englischsprachigen Konferenzwebsite
( http://www.transed2010.hk/front/ )

4. ENAT-Kongress in Wien mit weiterem Workshop in deutscher Sprache

Die Konferenz wird insgesamt in englischer Sprache durchgeführt. Bei den Plenarveranstaltungen wird simultan ins Deutsche übersetzt. Auf vielfachen Wunsch hat das Programmkomitee des in Wien stattfindenden Kongresses des Europäischen Netzwerkes für Barrierefreien Tourismus ENAT entschieden, neben dem von Dr. Mark Markus und Dr. Markus Lassnig geführten Workshop zum Thema "Innovationen und zukünftige Trends im Barrierefreien Tourismus", auch den unter Leitung von Dr. Peter Neumann durchzuführenden Workshop "Erfolgskontrolle im Barrierefreien Tourismus" in deutscher Sprache abzuhalten. Weitere Informationen zur Tagung und zur Anmeldung einer Teilnahme finden alle Interessenten auf der Kongress-Website
( http://www.enatcongress2009.info/en/?page_id=2 ).

5. Stadt im Wandel -- Stadt für Alle

Barrierefreier Tourismus ist nur in barrierefreien Städten möglich. Unter diesem Aspekt gewinnt auch der Fachkongress "Stadt im Wandel -- Stadt für Alle!", welcher im Rahmen der Fachmesse STADT und RAUM am 29.10.2009 in Köln stattfindet, für Touristiker seine Bedeutung. Veranstalter der Tagung sind die Fakultät Architektur der Fachhochschule Köln und das Europäische Institut Design für Alle in Deutschland e.V. EDAD. Kooperationspartner sind die STADT und RAUM Messe und Medien GmbH sowie die Kölnmesse GmbH. Mit dem Kongress möchten die Veranstalter deutlich machen, dass der Ansatz des "Design für Alle" sich in allen gesellschaftlichen Bereichen einer Stadt oder Gemeinde als Erlebnisraum für Alle, als Wohnquartier für Alle und als Mobilitätsraum für Alle verwirklichen lässt, und zudem ein Gebot ökonomischer Vernunft ist. Details des Tagungsprogramms und Auskünfte zur Anmeldung sowie den Konditionen einer Teilnahme sind im Internet unter
http://www.design-fuer-alle.de zu erhalten.

6. Barrierefreiheit -- das Erfolgsmodell der Zukunft

Barrierefreiheit beginnt sich als richtungweisendes Konzept der Zukunft zu etablieren und verspricht vor allem für den Tourismus große Potentiale zu erschließen. Um diese Möglichkeiten aufzuarbeiten findet am 8. Oktober 2009 zum ersten Mal in Kärnten eine Internationale Tagung zum Thema "Barrierefreiheit im Tourismus - Erfolgsmodell der Zukunft" im Stadthaus Klagenfurt statt. Im Verlauf der Tagung werden namhafte Referenten aus Deutschland, Italien und Österreich Vorträge zu diesem Thema halten und ihre Erfahrungen auf diesem Gebiet darlegen. Details zum Programm und Ablauf können auf den Links
http://www.tourism4all.org/tagung09.html oder
http://tourismus.gleichstellungsbeirat.net nachgelesen und herunter geladen werden.

7. Besuch in der Goldenen Stadt

Prag wird oft die "goldene Stadt" genannt und unbestritten gehört sie zu den sehenswertesten Städten Europas. Für mobilitätseingeschränkte Besucher übernimmt die Agentur "Barrierefreies Prag" das Beantworten der Fragen der Reisevorbereitung. Die Reiseagentur gewährleistet sorgfältig ausgewählte barrierefreie Unterkünfte, den Transfers mit speziell für die Beförderung von Rollstuhlnutzern ausgestatteten Autos, einen Hilfsmittel-Verleih und individuelle Stadtbesichtigungen von Prag. Einen ersten Eindruck vom "goldenen, hunderttürmigen Prag" bietet die Website der Agentur
( http://www.accessibleprague.com/de-willkommen.html ) Fragen zu Details und zur Buchung können gerichtet werden an:
Accessible Prague s.r.o., Moravanu 51, CZ- 169 00 Praha 6, Tschechische Republik
Fax: +420 257 221 170 / E-Mail: lea.skanderova@accessibleprague.com

8. Unterwegs im Autoland Sachsen

Sachsen ist ein traditionelles Automobil- und Motorradland, in dem seit mehr als 100 Jahren motorisierte Fahrzeuge gebaut werden. Die Tradition des Automobil- und Motorradbaus in Sachsen sind mit Namen wie Audi, DKW, Wanderer, Auto Union, Barkas, Trabant sowie den neuen heutigen Fertigungsstätten von BMW, Porsche und Volkswagen in Leipzig, Dresden und Zwickau-Mosel verbunden. Mit dem touristischen Angebot "Auto Kultour" kann dieser Teil der Geschichte und Gegenwart Sachsens auch touristisch erlebt werden. Sechs Touren verknüpfen die historischen und aktuellen Zeugnisse in rund 20 Museen, Ausstellungen und Firmenpräsentationen. Über die einzelnen Touren kann man sich auf der Website des Erzgebirgs-Tourismus
( http://www.erzgebirge-tourismus.de/cgi-bin/click.system?navid=Auto_Kultour_Sachsen_1232 ) informieren. Entlang aller empfohlenen Touren gibt es Museen und Sehenswürdigkeiten, die für mobilitätseingeschränkte zugänglich und erlebbar sind sowie unter http://www.sachsen-barrierefrei.de näher beschrieben werden.

9. Broschüre für Afrika-Freunde erschienen

Autor Gordon Rattray hat jetzt seinen englischsprachigen Führer für Safari-Reisende mit Mobilitätseinschränkungen herausgebracht. Die fast 370 starke Broschüre trägt den Titel "Access Africa -- Safaris for people with limited mobility" und ist im Buchhandel unter der ISBN: 978 1 84162 286 6 (9781841622866) zu bestellen oder über die Internetseite von Bradt Travel Guides
( http://www.bradt-travelguides.com/index.asp ) zum Preis von 16.99 Britischen Pfund zu erhalten.

10. Ruhe, Schönheit und Wissen verbunden

In der Nähe der österreichischen Stadt Liezen befindet sich in dem kleinen Ort Admont das Benediktinerstift Admont. Bei einem Besuch lassen sich das Erleben von Ruhe, das Genießen von Schönheit und das Aufnehmen von Wissen auf idealem Wege verbinden. Das fast 950 Jahre alte Stift, das älteste Kloster der Steiermark, ist ein einzigartiges Bauwerk mit einem beeindruckenden Park. Die Stiftsbibliothek ist ein über Jahrhunderte hinweg angereicherter Wissensspeicher, in dem sich kunst- und kulturhistorische Beispiele aus der Entwicklungsgeschichte des Buches finden -- von den Handschriften aus der mittelalterlichen Admonter Schreibschule, über die gesammelten Inkunabeln (Frühdrucke) bis hin zum entfalteten Buchdruck. Umfangreiche Sammlungen erwarten den Besucher auch in den beiden Museen und weiteren Ausstellungen. Das alles ist über ein modern gestaltetes Treppenhaus ebenerdig zugänglich. Detailinformationen gibt es im Internet unter
http://www.stiftadmont.at/index.php oder von:
Benediktinerstift Admont, A-8911 Admont 1, Tel. +43 (0)3613 23 120 /
E-Mail: info@stiftadmont.at

11. Unterkünfte für alle in Spanien

Mobilitätseingeschränkte Reisende, die Spanien auf eigene Faust erkunden möchten und dafür geeignete Unterkünfte suchen, könnten in der Broschüre "100 barrierefreie touristische Unterkünfte für alle" fündig werden. Das 430 Seiten starke Heft wurde von der Plataforma Representativa Estatal de Discapacitados Fisicos PREDIF mit Unterstützung der Stiftungen ONCE und Vodafone Spanien herausgegeben und kann von der PREDIF-Website
(Publicaciones - http://www.predif.org/ ) in spanisch, englisch oder katalanisch herunter geladen werden.

12. Mit einer Königin durch Berlin

Vom auch für Passagiere mit Elektrorollstuhl ausgebauten Anleger in Berlin-Tegel (Greenwichpromenade) können auch Gäste der Bundeshauptstadt mit Elektrorollstuhl Berlin vom Wasser aus erleben. Die "MS Havel "Queen" der "Stern und Kreisschifffahrt GmbH" ist auf allen Decks ebenerdig zugänglich und verfügt über einen Lift, mit dem Gäste mit Rollstuhl auf das Oberdeck gelangen. Auch eine für Passagiere mit Rollstuhl eingerichtete Toilette ist vorhanden. Details zu den für Passagiere mit Rollstuhl geeigneten Fahrzeugen der Berliner "Stern und Kreisschifffahrt GmbH" können Interessenten im Internet unter
http://www.sternundkreis.de/Uebersicht/Stern_und_Kreis_Barrierefrei/stern_und_kreis_barrierefrei.html nachlesen. Informationen zum Schiffseinsatz gibt es unter der Rufnummer
030 53 63 60 0 oder per E-Mail ( verkauf@sternundkreis.de ).

13. Führungen für Gehörlose in Magdeburg

Anlässlich des 800. Jubiläums des Magdeburger Doms zeigt das Kulturhistorische Museum Magdeburg vom 31. August bis 6. Dezember 2009 die Ausstellung "Aufbruch in die Gotik. Der Magdeburger Dom und die späte Stauferzeit" und bietet Führungen für hörgeschädigte Besucher an. In der Ausstellung sind auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern etwa 200 Exponate zu sehen, darunter Leihgaben aus Deutschland, Europa und den USA. Präsentiert werden wertvolle Goldschmiedearbeiten, kostbare Handschriften und anmutige Skulpturen, welche eindrucksvolle Einblicke in die Aufbruchszeit des 13. Jahrhunderts geben. Damit auch hörgeschädigte Besucher die Ausstellung problemlos erleben können, begleitet eine Gebärdensprachdolmetscherin die Besucher durch die komplette Ausstellung. Die Besichtigung dauert etwa 90 Minuten und es werden sowohl Einzel- als auch Gruppenführungen angeboten. Detailauskünfte gibt es dazu im Internet unter http://www.gotik2009.de/ oder von:
Kulturhistorisches Museum Magdeburg, Otto-von-Guericke-Str. 68-73, 39104 Magdeburg
Tel. 0391 53 54 80 / E-Mail: info@gotik2009.de

14. Tipps für Reisevielfalt

Die Freizeit- und Ferienmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen haben sich in letzter Zeit erheblich verbessert. Dennoch, als Urlauber mit Handicap selbstständig zu verreisen und ganz ohne Reiseveranstalter das eigene Traumziel anzusteuern, das ist gerade beim ersten Mal schon eine aufregende Sache und erfordert sicherlich eine Menge Mut! In Septemberfolge "Reisevielfalt" des Reisemagazins "Grenzenlos" berichtet die Sendung über Betroffene, welche diesen Sprung ins kalte Wasser gewagt haben und sind bei Reisen nach Schottland, Portugal und Japan mit dabei.
Die Folge "Reisevielfalt" wird am Samstag, dem 19. September 2009 um 11:15 Uhr innerhalb der Sendereihe "Normal" auf dem Kanal von DSF gesendet.

15. Ludwigslust -- Ort der Vielfalt

Die Stadt Ludwigslust wurde kürzlich als "Ort der Vielfalt" ausgezeichnet. Als Außenstand der Bundesgartenschau in Schwerin widmet sich Ludwigslust allen Besuchern und hat dazu auch spezielle Informationsmaterialien vorbereitet. So gibt es einen eigens angefertigten wetterfesten Tastplan für blinde und sehbehinderte Besucher, welcher einen Eindruck von der Größe des Schlossparks Ludwigslust vermitteln soll. Eine Legende in Blindenschrift ergänzt den Plan. Nun folgte dem Tastplan die Brailleschrift-Broschüre "Rundgang durch den Schlosspark Ludwigslust".
Erhältlich sind diese Materialien im Schloss Ludwigslust, im Natureum, in der Ludwigslust-Information sowie in der Bibliothek Ludwigslust. Als Nächstes ist ein Audio-Guide über Ludwigslust bereits in Planung. Alle Möglichkeiten, diese Materialien zu erhalten oder ausleihen zu können, können erfragt werden von:
Ludwigslust -- Information, Schlossstraße 38, 19288 Ludwigslust
Tel. 03874 52 62 51 oder 03874 52 62 52
E-Mail info@stadtludwigslust.de

16. Mit dem Rollstuhl in der Lüneburger Heide wandern

Der bevorstehende Herbst ist wieder Zeit für Wanderungen. Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer, die in der Lüneburger Heide wandern möchten, haben dazu im Tal der Haverbeeke die Möglichkeit. In der Nähe von Niederhaverbeck gibt es bei den Gasthäusern Haverbeckhof und Menke einen 1,5 Kilometer sowie einen 3,5 Kilometer langen Wanderweg. Ein Faltblatt mit den Informationen dazu kann als PDF-Datei unter der Rubrik "Downloads" von dem Link http://www.verein-naturschutzpark.de/ herunter geladen werden.

17. DSFT bietet Seminar mit Tipps für barrierefreie Gästeführung

Vom 5. bis 6. November 2009 findet in Dachau ein weiteres Seminar zum Thema "Barrierefreie Gästeführungen mit neuen Ideen" statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren mehr darüber, wie Gästeführungsprogramme auch für mobilitätseingeschränkte, blinde, sehschwache und hörgeschädigte Urlauber angeboten werden können und was dabei vor allem in denkmalgeschützten, kopfsteingepflasterten Altstädten zu beachten ist. Ansprechpartnerin für Rückfragen und in Verbindung mit der Anmeldung der Teilnahme ist Gabriele Hartmann beim Deutschen Seminar für Tourismus Berlin (Tel. 030 23 55 19 15 / E-Mail:
gabriele.hartmann@dsft-berlin.de )

18. Urlaub auf dem Bauernhof in Niedersachsen

Das nördliche Niedersachsen ist flaches Land mit weiten Blicken und viel Ruhe. Zwischen Bremen und Oldenburg gelegen lädt hier der Ferienhof Heinemann ein, auch als Urlauber mit Mobilitätseinschränkungen Urlaub auf dem Bauernhof zu machen. Viele Rad- und Wanderwege bieten hier Möglichkeiten zur aktiven Urlaubsgestaltung. Die Städte Oldenburg und Bremen locken mit vielen Sehenswürdig- und Einkaufsmöglichkeiten und in der näheren Umgebung finden Sie viele Ziele für Kurzausflüge oder Tagestouren. Das ebenerdig zugängliche Gästehaus bietet bis zu 14 Personen Platz. In das Obergeschoss gelangt man mittels Aufzug (105x145cm Grundfläche). Bei Bedarf stehen Hilfsmittel wie Betterhöhungen, Duschstühle usw. zur Verfügung. Eine Übersichtsskizze des Gästehauses kann unter http://www.hofheinemann.de/pageID_6241971.html im Internet angesehen werden. Weitere Fragen zu Details oder zur Buchung sind zu richten an:
Ferienhof Heinemann, Bettina Heinemann, Neuenweger Reihe 18, 27798 Wüsting
Tel: 04484 95 82 18 / Fax: 04484 95 98 97 / E-Mail: bettina@hofheinemann.de

19. Informationsquelle für Besuch in Berlin

Die Hauptstadt Berlin gehört zu jenen Zentren, denen weiterhin ein wachsendes touristisches Interesse geschenkt wird. Das trifft ebenso auf Besucher der Bundeshauptstadt zu, die für ihre Reise nach Berlin zusätzliche Informationen hinsichtlich der Barrierefreiheit ihrer Reiseziele benötigen. Hilfe beim Beschaffen dieser Auskünfte gibt der Informationsdienst bei Albatros e.V. Unter der Adresse http://www.mobidat.net/ bietet er im Internet eine Datenbank zur Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher Gebäude in Berlin sowie viele weitere nützliche Informationen. Von Montags bis Freitag sind die Mitarbeiter des Informationsdienstes bei Albatros e.V. auch persönlich ansprechbar (Tel. 030 74 77 71 15 / Fax 030 74 77 71 20 / E-Mail: kontakt@mobidat.net )

20. Mit Audio-Stadtführer auf Erkundungstour

Sie möchten in einer fremden Stadt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Viertel auf eigene Faust erkunden, wünschen dazu jedoch sachkundige Erklärungen, dann könnte das Angebot von PocketVox für Sie in Frage kommen. PocketVox bietet Stadtführer für die Tasche in der Gestalt von mp3-Pateien, welche auf der Internetseite http://www.pocketvox.com/de ausgesucht und herunter geladen werden können. Bitte beachten Sie: Ein Download kostet mindestens fünf Euro.

21. Easy Jet erweitert Angebot für England-Freunde

Günstigflieger Easy Jet nimmt für den Winter zwei neue Verbindungen nach Großbritannien auf. Ab dem 6. November 2009 wird die Strecke München-Manchester viermal die Woche bedient. Ab dem 2. Februar 2010 bietet das Unternehmen jeweils morgens und abends einen Flug von Hamburg nach London Gatwick an. Ausgebaut wird außerdem die Zahl der Flüge nach London von Berlin, Dortmund, Köln und München.

22. Für die Verständigung bei Zahnschmerzen im Urlaub

Trotz aller Vorsorge sind selbstverständlich auch im Urlaub Zahnschmerzen möglich. Um dann eine sprachliche Verständigungshilfe zu haben, gibt es auf der Internetseite "Zahngesundheit aktuell" spezielle Sprachführer für die Zahnbehandlung im Notfall in französischer, italienischer, spanischer und türkischer Sprache. Unter http://www.zahngesundheit-aktuell.de/urlaub/ können diese kostenfrei in PDF-Version herunter geladen werden.

23. Warum nicht auch gebärden

Verständigung in deutscher Gebärdensprache zwischen Hörenden und Nichthörenden ist bisher zwar kaum ohne entsprechend ausgebildeten Dolmetscher möglich, aber auf Seiten der hörenden Servicemitarbeiter wächst das Interesse daran. Zunehmend wird gefragt, wo und wie man denn bei freier Zeiteinteilung wenigstens Grundzüge der Gebärdensprache erlernen könnte. BTI empfiehlt heute dazu, sich doch einmal mit dem Lernprogramm "777" Gebärden zu beschäftigen. Auf DVD-ROM für PC bietet dieses Lexikon und Lernprogramm zirka 2.700 Einzelgebärden und rund 210 Beispielsätze als Videofilme sowie eine Kurzeinführung in die Grammatik der Deutschen Gebärdensprache. Immerhin ein Anfang. Selbstverständlich bleibt für das gute Beherrschen der Gebärdensprache ein zusätzlicher Kurs, z.B. in einer Volkshochschule, anzuraten, aber für die Grundbegriffe geht es auch ohne. Auf der Website
http://www.kestner.de/n/verlag/produkte/777/777-dvd-einfuehrung.htm gibt es weitere Angaben zu diesem Lernprogramm. Bestellungen sind über den Online Shop des Karin Kestner Verlags ( http://www.kestner.de/shop/ ) möglich.

24. Österreich hat Bußgeldkatalog eingeführt

Seit dem 1. September diesen Jahres gilt in Österreich ein landesweit einheitlicher Bußgeldkatalog. Er sieht einheitliche Strafen für bestimmte Geschwindigkeitsüberschreitungen, insbesondere auf Autobahnen, sowie höhere Strafen für Trunkenheitsfahrten vor. Österreichische Bußgelder werden im Falle einer Nichtbezahlung ab einem Betrag von 25 Euro auch in Deutschland vollstreckt.

25. Neue Straßenmarkierung in den Niederlanden

Mit einer neuen farblichen Kennzeichnung der Straßenfläche soll in den Niederlanden ein Beitrag zu mehr Klarheit der Ausschilderung und Sicherheit im Straßenverkehr geleistet werden. Durchgehende Streifen an den Straßenrändern und eine grüne Markierung der Straßenmitte zwischen den beiden Mittelstreifen zeigen nun eine erlaubte Geschwindigkeit von 100 km/h an. Fehlt der grüne Mittelstreifen und sind die Randstreifen unterbrochen, dann darf nur 80 km/h gefahren werden. Durchgehende Mittelstreifen gebieten Überholverbot, unterbrochene Mittelstreifen erlauben es. Fehlen die Mittelstreifen, dann darf nur 60 km/h gefahren werden. Auf der Website des niederländischen Automobilklubs ANWB kann man sich dazu Fotos ansehen
( http://www.anwb.nl/verkeer/veiligheid/regels-in-het-verkeer,/de-regels/Tekens-en-lijnen-op-het-wegdek.html ) Für Norddeutsche ist eventuell auch der niederländische Text verständlich.


Barrierefreier Tourismus Info (BTI) - Infoportal für Reisende mit Servicebedarf
http://www.barrierefreier-tourismus.info
mailto:post@barrierefreier-tourismus.info
Barrierefreier Tourismus Info Hotline:
Telefon (0 18 03) 14 24 34-64* | Telefax (0 18 03) 14 24 34-65*

Ihr Ansprechpartner:
Hartmut Smikac | hartmut.smikac@barrierefreier-tourismus.info
Telefon (0 18 03) 14 24 34-64*

Barrierefreier Tourismus Info ist ein Teil des Mobilitätsportals für behinderte Reisende | http://www.mobilitaetsportal.info und somit ein Projekt von Seh-Netz e.V. | http://www.seh-netz.info

Postanschrift der Geschäftsstelle:
Seh-Netz e.V. -- BTI - Bergstraße 45 | 67659 Kaiserslautern | Deutschland
* = 0,09 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen

Spendenkonto
Nr. 92 197 | BLZ 540 502 20 | Kreissparkasse Kaiserslautern IBAN DE96 5405
0220 0000 0921 97 | SWIFT-Code MALA DE 55550

Reiseinfos 07/08-2009



.