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ABB-Weiterbildung 2013 zum Thema Pflege

Bildungswochenende vom 08. bis 09.03.2013 zum Thema
„Leistungen der Pflegekasse, Pflegestufe und Pflegebegutachtung" in Blossin

Zum ersten ABB e.V.-Bildungswochenende, das im Jugendbildungszentrum in Blossin am Wolziger See stattfand, nahmen 27 TeilnehmerInnen teil. 
Für die inhaltliche Ausgestaltung konnten zwei qualifizierte Referentinnen gewonnen werden. Den Auftakt der Bildungsveranstaltung gab Frau Kathrin Wormann, Vorstand der Brandenburgischen BKK, zu gesetzlichen Voraussetzungen sowie Neuregelungen seit 2013 durch das Pflege-Neuausrichtungsgesetz. Am zweiten Tag erläuterte die zertifizierte Pflegesachverständige und Pflegeberaterin, Frau Katharina Baum, detailliert zum Ablauf der Pflegebegutachtung, zu Gesichtpunkten des Assessments sowie kleinteiligen Informationen für eine erfolgreiche Begutachtung für Betroffene und deren Familien.

Blossin 2013 Blossin 2013 Blossin 2013 Blossin 2013

Zentrales Ziel der Bildungsveranstaltung war es, Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige über zentrale Fragen zur Pflegbedürftigkeit zu informieren.

Hierfür wurde Grundlagenwissen um die gesetzlichen Voraussetzungen der Pflegebedürftigkeit nach SGB XI geklärt, die Pflegestufen und derer Leistungsspektrum dargestellt und zum Pflege- Neuausrichtungsgesetz (PNG) informiert. Etwas praxisorientierter wurde es im zweiten Teil der Veranstaltung mit Informationen zum detaillierten Ablauf der Pflegebegutachtung durch den MDK.

Blossin 2013 Nach dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ sollten die Teilnehmerinnen befähigt werden, mit zukünftigen Fragen wie: „Wann bin ich nach dem SGB XI pflegebedürftig?“, „Welche Voraussetzungen werden für welche Pflegestufe erforderlich?“, „Welche Leitungen erhalte ich bei welcher Pflegestufe?“ und „Wie läuft die MDK-Pflegebegutachtung ab?“ umgehen zu können.

Darüber hinaus sollten die TeilnehmerInnen letztlich in die Lage versetzt werden, im Fall der eigenen Pflegebedürftigkeit bedarfsorientiert Pflegeleistungen wahrzunehmen und ihr Rechtbewusstsein zu stärken. Ferner war es das Ziel, unter dem Motto „Betroffene beraten Betroffene“ die Selbsthilfekräfte weiter zu fördern.

Sowohl die Beteiligung während des Seminars, als auch die in den Pausen und im Nachhinein geführte Gespräche mit den TeilnehmerInnen zeigten, dass die Schulungsthemen auf großes Interesse stießen.

Neben der fachlichen Auseinandersetzung mit den Themen des Seminars wurden die beiden Tage durch die TeilnehmerInnen aber auch zum informellen Austausch und zur weiteren Vernetzung untereinander genutzt. Insbesondere am Abend des ersten Veranstaltungstages bestand in geselliger Runde Gelegenheit, sich näher kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen und persönliche Erfahrungen im Sinne der Behindertenselbsthilfe auszutauschen.

Die abschließenden Rückmeldungen der TeilnehmerInnen sowohl im persönlichen Gespräch als auch mittels der ausgegebenen Evaluationsbögen ergaben eine durchweg positive bis sehr positive Einschätzung der Veranstaltung.



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