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Fest zum 10jährigen

Festveranstaltung „10 Jahre ABB“ am 16. Dezember 2000

„Eine würdige, rundum gelungene Feier zum 10jährigen“, so das einhellige Fazit von Teilnehmern, die sich gegenüber Verbandsvertretern äußerten.
Über 80 Personen, Vereinsmitglieder, Aktivisten des Verbandes, Gäste aus der Politik und von Partnerverbänden, folgten unserer Einladung. Bei rolligerechter Bestuhlung und vorweihnachtlicher Ausgestaltung war der große Tagungssaal in Hermannswerder damit fast bis auf den letzten Platz besetzt.

 

Fest zum 10jährigen

Neben den Vereinsmitgliedern und Gründungsmitgliedern des Verbandes, im Bild oben Katrin Sattler, Luckau, Heinrich Schwebe, Potsdam, und Sven Huhndt, Königs Wusterhausen, zu erkennen, begrüßte Andrea Peisker, Stellv. Vorsitzende des ABB, auch die Gäste sehr herzlich, insbesondere den Sozialminister Alwin Ziel und den Landesbehindertenbeauftragten Rainer Kluge, der ebenfalls zu unseren Gründungsmitgliedern zählt. Ein herzliches Willkommen galt ebenfalls den sozialpolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen von SPD, CDU und PDS, dem ABiD-Vorstand mit Dr. Detlef Eckert an der Spitze sowie den Vorsitzenden der ABiD-Landesverbände aus Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, dem DRK-Landesverband, vertreten durch Ute Haußmann, sowie den ehrenamtlichen Arbeitsgruppen des Verbandes, der Teamleitung der Betreuer der Integrationsfreizeiten unter Leitung von Uta Pohlheim und Dr. Wolfgang Effenberger sowie der LAG „Bau & Verkehr“ mit Joachim Kumpch.

Den offiziellen „Festakt“ gestaltete der Verbandsvorsitzende, Karl-Heinz Lauterbach, in einer auch optisch beeindruckenden Bilanz unserer Arbeit. Höhepunkte, wichtige Abschnitte und Entwicklungen, aber auch schmerzliche Niederlagen – so die Liquidation der Vereine in Rathenow, Mark Zwuschen und Herzberg, wurden jahresweise aufgelistet und damit auch „Wellentäler“ des Verbandes nicht verschwiegen.
Was den Verband jedoch auszeichnet – so auch später im Grußwort des Ministers u. a. Redner hervorgehoben – ist sein Engagement zur Selbsthilfe mit Beratung und Integrationsprojekten sowie seine politische Interessenvertretung für behinderte Menschen.

In beeindruckenden Bildern, z. B. zu unseren seit 1991 gestalteten Integrationsfreizeiten, den seit 1992 stattfindenden Offenen Podiumsgesprächen zum jährlichen Aktionstag, unserem Mitwirken bei Gesetzesinitiativen und in behindertenpolitischen Gremien, den landesweiten Aktionen und Projekten, u. a. Unterschriftensammlung 1992 für ein Gleichstellungsgebot im GG, Postkartenaktion 1996 „Hände weg vom Pflegegeld“, Aktion „Barrierefreies Bauen“ 1998-2000 mit Fachtagung 1999, Projektarbeit 1999/2000 Defizitanalyse des Behindertenrechts auf Landesebene, sowie die mit den Jahren gewachsene Qualität unserer Öffentlichkeitsarbeit – ein Dank hierzu an Karl-Heinz Lehmann, konnte dies verdeutlicht werden.

Sinnbildlich schloss Karl-Heinz Lauterbach seinen Rückblick mit einem Verweis auf die Krüppelkiefer in unserem Verbandslogo – sie ist fest verwurzelt im märkischen Sand, äußerst widerstandsfähig und kann bis zu 400 Jahre alt werden.

Als „Kind der Bürgerbewegung nach der Wende“, wie Rainer Kluge als Mitbegründer der Potsdamer Initiativgruppe den Verband bezeichnete, stellt der ABB im Kreis der anderen Behindertenlandesverbände etwas Besonderes dar.

Fest zum 10jährigen

Gleichzeitig griff er – wie danach auch Kerstin Bednarsky von der PDS-Fraktion des Landtages und ABiD-Vorsitzender Dr. Detlef Eckert – unsere Forderung nach einem Landesgleichstellungsgesetz auf, ohne erst das entsprechende Bundesgesetz abzuwarten. Die in der föderalen Verfasstheit rechtlich unterschiedlichen Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern erfordern dies zwingend.
Wie Kerstin Bednarsky betonte, wird ihre Fraktion einen überarbeiteten Entwurf für ein Gleichstellungsgesetz im Januar den Landesbehindertenverbänden zur Diskussion und Beratung zusenden. Im März/April 2001 soll das parlamentarische Verfahren eingeleitet werden. Zu diesem Zeitpunkt wird auch die Antwort der Landesregierung zur Großen Anfrage 18 „Zur Umsetzung des Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter in Brandenburg“ erwartet.

Fest zum 10jährigen

Weitere Grußworte, verbunden mit besten Wünschen, sprachen die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Reinhilde Schildhauer-Gaffrey, hier im Bild, die Sprecherin zu sozialpolitischen Fragen der CDU-Fraktion des Landtages, Monika Schulz, sowie die Vertreterin des DRK-Landesverbandes, Ute Haußmann, aus.

Auch die anwesenden Vorsitzenden der ABiD-Landesverbände, Dr. Ilja Seifert, Berlin, Dr. Jürgen Hildebrand, Sachsen-Anhalt, und Christian Schad, Mecklenburg-Vorpommern, wünschten dem ABB weiterhin viel Erfolg und plädierten für eine engere Zusammenarbeit.

Fest zum 10jährigenFest zum 10jährigen

Die Ansprachen mit den guten Wünschen und Grußbotschaften stießen bei allen Teilnehmern auf großes Interesse.
Insbesondere hier am Tisch des ABB-Vorsitzenden mit Vorstandsmitgliedern und den Gästen der Landesregierung mit Minister Alwin Ziel und dem Behindertenbeauftragten Rainer Kluge.

Fest zum 10jährigen

Auch einige Mitgliedsvereine, so Angermünde und Nauen, ergriffen das Wort und dankten dem ABB für Hilfe und Unterstützung und wünschten ein weiteres erfolgreiches Verbandsjahrzehnt.

Den Abschluss des offiziellen Teils unseres Festaktes bildete ein kleiner Sektempfang.

Aktive und ehemalige Mitstreiter stießen untereinander und mit den Gästen aus Politik und der Behindertenbewegung auf die gemeinsamen Jahre, auf gute Zusammenarbeit und weitere Fortschritte zur Verbesserung der Lebenssituation behinderter Menschen und ihrer Angehörigen an.

Nach dem Mittagsbuffet war Gelegenheit für den Gedankenaustausch „von Tisch zu Tisch“.
Während miteinander geredet und gefeiert wurde, erklangen Oldies der 60er und 70er Jahre. War der Verband damals noch nicht gegründet, so summte doch mancher mit den „Träumern“ mit. Ein schöner, stimmungsvoller Ausklang.

Presseveröffentlichungen zum ABB-Jubiläum

Märkische Allgemeine vom 16./17. Dezember, S. 7

Heißes Eisen zum zehnten Geburtstag
Behindertenverband fordert mehr Jobs

Potsdam: Ein Datum ist im Kalender des Allgemeinen Behindertenverbandes Land Brandenburg (ABB) neben dem heutigen zehnten Geburtstag dick unterstrichen. Am 5.Mai 2001 startet wie jedes Jahr ein Aktionstag. Für den ABB geht es um ein heißes Eisen: um 1.300 neue Jobs für Schwerbehinderte, die rechnerisch in Brandenburg bis Herbst 2002 als Folge der Novelle des deutschen Schwerbehindertengesetzes entstehen müssen.
„Wir wollen diskutieren, wie das zu schaffen ist“ , sagt ABB-Geschäftsführer Sigurd Jacob. Gesprächspartner soll auch Sozialminister Alwin Ziel (SPD) sein. Derzeit gibt es 5.600 gemeldete schwerbehinderte Arbeitslose im Land.
Am 15. Dezember 1990 wurde der Verband gegründet, dem heute 26 Mitgliedsvereine angehören. „Als Kind der Wende und der Bürgerbewegung“ , wie Jacob sagt, will der ABB sowohl Dienstleister als auch Interessenvertreter für Behinderte sein. Er ist Träger sozialer Projekte wie der von ihm organisierten Integrationsfreizeiten, bei denen Jahr für Jahr bis zu 250 behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam auf Reisen gehen.
Nach wie vor treffen Behinderte auf viele Barrieren im Land - etwa in Gebäuden oder in Sachen Mobilität. Bei einer Aktion des ABB zur Bauordnung wurden bei 500 untersuchten öffentlichen Gebäuden 200 entdeckt, die nicht dem barrierefreien Bauen entsprechen. Während beim ÖPNV viel für Behinderte getan worden sei, hapere es in Brandenburg noch bei der „individuellen Mobilität in der Fläche“ , sagt der Behindertenbeauftragte Rainer Kluge. So seien Fahrdienste wegen fehlender direkter Förderung des Landes in vielen Kreisen nicht besonders ausgeprägt.

Märkische Oderzeitung vom 18. Dezember, S. 9

Behinderte als „Prüfstein“
Sozialminister Ziel: Mehr für Benachteiligte tun

Potsdam (dpa) Brandenburgs Sozialminister Alwin Ziel (SPD) hat nachdrücklich dazu aufgefordert, behinderte Menschen überall gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu lassen. Kandidaten für die im nächsten Jahr anstehenden Bürgermeister- und Landratswahlen seien auch daran zu messen, was sie für Behinderte getan hätten beziehungsweise tun wollen, sagte Ziel am Sonnabend in Potsdam. „Das fängt bei den Bürgersteigen an.“
Vor rund 8o Zuhörern des Allgemeinen Behindertenverbandes Land Brandenburg (ABB) unterstützte Ziel die Anregung von Bundespräsident Johannes Rau, das Engagement ehrenamtlich Tätiger auf irgendeine Weise zu honorieren. Dies könnte nach Vorstellung des Sozialministers über die Rente geschehen.

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