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REHA-Messe "Miteinander Leben" 2010 
„Das Drehkreuz muss aus den Supermärkten verschwinden“
Dieser Aussage schlossen sich alle Besucher des ABB e.V. -Standes auf der Rehamesse „Miteinander Leben“ an. Vom 07. - 10.04.2010 betreuten Nicole Stäbler und Paul Redel aus der ABB e.V.- Geschäftsstelle den Messestand, dessen Aushängeschild ein handelsübliches Supermarktdrehkreuz darstellte. Unterstützt wurden sie am letzten Messetag durch die Vorsitzende des Potsdamer Behindertenverbandes, Nina Waskowski.
Das Supermarktdrehkreuz ist vielen, nicht nur Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ein Dorn im Auge. Ob korpulente Menschen oder Eltern mit Kinderwagen, fast jeder hat sich schon einmal über den Betonkopfpreisträger von 2007, s. www.betonkopf-brandenburg.de, geärgert. Deshalb fordert der ABB e.V. die Abschaffung des Drehkreuzes. Die bisherigen Reaktionen der Supermarkt- und Discounterbetreiber fiel unterschiedlich aus. Einige Unternehmen sehen ebenfalls das Supermarktdrehkreuz als Auslaufmodell an, bei anderen taucht es selbst bei Neueröffnungen noch auf.
Der ABB e.V. nutzte seinen Auftritt auf der Rehamesse, um auch auf weitere Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen im Alltag hinzuweisen. Neben den Pfandflaschenautomaten und den Paketstationen der Deutschen Post wurde auch anschaulich auf die Problematik des grob verlegten Kopfsteinpflasters hingewiesen. Gerade letztere Thematik gewinnt angesichts der historisch motivierten Dorf- und Stadtkernsanierungen im Land
Brandenburg an aktueller Brisanz.
Wir ziehen nach drei Tagen, intensiver Gespräche mit Besuchern, Ausstellern und
Vertretern aus Politik und Wirtschaft positive Bilanz des Messeauftrittes. Ganz besonderer Dank gilt dem ABB e.V. – Arbeitspräsidiumsmitglied Karl-Heinz Lehmann, der sich sehr intensiv an den Vorbereitungen und bei dem Messestandaufbau beteiligt hat.




